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Die Passio Perpetuae. Versuch einer psychologische Deutung.aka: Passio Perpetuae. Das Schicksal einer Frau zwischen zwei Gottesbildern.
Buch Autor: M.-L. von Franz vergriffen 1951 (en: 1949) ISBN: 3-85630-011-2 Links: |
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In einer psychologischen Deutung der Traumbilder und Visionen der frühchristlichen Perpetua, einer jungen römisch-afrikanischen Frau, beleuchtet Marie-Louise von Franz die Entstehung des christlichen Weltbildes als ein Phänomen unbewusster, spontaner Manifestationen der Psyche. Die Autorin zeigt auf, dass es in erster Linie die individuellen Erlebnisse einzelner Menschen gewesen sind, welche dem Glauben an den menschgewordenen Gott Gewicht und Überzeugungskraft verliehen haben. Dadurch erschliesst sie zur psychologischen auch eine neue historische Perspektive jenes bedeutsamen Zeitabschnitts, indem an der Quelle selbst, d. h. im seelischen Erleben, das Entstehen eines neuen Glaubens nachgezeichnet wird. Die Visionen der Perpetua decken die unbewusste Situation der damaligen heidnischen wie frühchristlichen Welt auf und zeigen, in welch unerbittlicher Art der Geist aus seiner vermeintlichen Verhaftung im äusseren Sein zu einer innerseelischen Erfahrung wurde. Diese Arbeit, die hier erstmals als eigenständiges Buch publiziert wird, spricht gleichermassen den psychologisch, historisch und religionswissenschaftlich Interessierten an. Bemerkung: Diese Werke ist in Aion (1951). |
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